Aufbruch.

5. Oktober 2011

Ich hatte damit gerechnet, dass es nach und nach Änderungen und Verbesserungen geben würde, doch dass sie so schnell und mit solch gewaltiger Wucht in mein Leben einschlagen würden, daran habe ich im Traum nicht gedacht. Innerhalb von zwei Monaten hat sich das, was ich einst Leben und Alltag nannte, komplett geändert.

Viel ist passiert in dieser Zeit, und es würde sich lohnen, darüber zu schreiben, doch mir fällt es schwer. Ich weiß nicht, ob ich bezüglich des Schreibens stumpf geworden bin oder ob das nur eine unschöne Phase ist, die es zu überwinden gilt. Anstatt zu schreiben, schweige ich, und das gefällt mir nicht. Und ich weiß, dass es euch ebenfalls nicht gefällt. Also werde ich versuchen, das zu ändern.

Ich werde versuchen, jeden Tag etwas aus dieser Zeit aufzuschreiben. Das wird nicht nur mir helfen, meine Gründe und Entscheidungen besser zu verstehen, sondern auch euch, meinen Unterstützern. Ich will nicht, dass ihr euch im Stich gelassen oder verraten fühlt, und ich will auch nicht mehr mit schlechtem Gewissen durch die Gegend schleichen müssen. Also werde ich schreiben, um mich wieder wohl fühlen zu können. (So, wie’s schon immer gewesen ist.)

Auf geht’s!

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3 Antworten to “Aufbruch.”


  1. das mit dem „nicht mehr schreiben können“ verspühre ich ab und an. keine schöne sache, aber auch die geht vorbei :)

  2. Frau Mamsell Says:

    Schnubbi – Du hast keine Rapportpflicht. Kein Blogger hat das. Und ob es wem nicht gefällt, dass Du nichts schreiben magst, sollte Dir am Hintern vorbeigleiten, sozusagen ;-) Schreib halt was, wenn Du was schreiben magst – und wenn nicht, dann eben nicht. Wenn Du was schreiben magst, dann schreib über das, was Dir in den Sinn kommt – und nicht über das, was Du meinst „abarbeiten“ zu müssen. Und derweil: Genieß den Herbst und sei glücklich :-) Schmatz!

    • Heartcore Says:

      Mir ist es wichtig, festzuhalten, was passiert ist und weshalb. Ich bin ein Archivar und obwohl ich ein ziemlich gutes Gedächtnis habe und mir sehr leicht Dinge merken kann, glaube ich, dass es besser ist, wenn ich es aufschreibe. Schreiben ist für mich Ruhe finden und in Ruhe nachdenken, daher mache ich es mir gegenüber zur Pflicht, jeden Tag etwas zu schreiben. Davon profitiere ja nicht ich allein. ;)


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