Honig.

12. März 2010

Es macht mich irgendwie traurig, dass meine Ausdruckweise an einem Punkt angelangt ist, an dem es mir schwer fällt, mich mit Gleichaltrigen zu verständigen. Gleichzeitig hat es Vorteile für mich. Doch was nützen mir diese Vorteile, wenn ich das, was ich sagen möchte, in einer Art und Weise ausdrücke, in der es die meisten Menschen, mit denen ich es zu tun habe, nicht verstehen?

Eben habe ich die erste Antwort auf einen Kommentar hier gegeben; dabei wurde mir wieder etwas bewusst: Wenn ich mir Gedanken über etwas mache, das ich an sich schon „weiß“, dann erweitert sich mein Wissen über diese Sache bzw. mein Denken darüber wird klarer.

Vor mir steht ein Glas Kamilletee, in dem der Honig schwer und träge auf dem Boden liegt. Rühre ich um, so löst sich der Honig nach und nach auf. Nehme ich den Löffel schnell während dem Rühren aus dem Glas, sehe ich, wie der Honig langsam nach unten sinkt und beim Sinken an seinen Rändern aufgerauht wird und sich langsam, aber dennoch auflöst.

Vielleicht sind meine Gedanken wie Honig.

Mein Ziel hier ist es, meine Gedanken zu überdenken und in Wortkleider zu hüllen, um Klarheit und Ordnung in meinem Kopf zu schaffen. Nebenbei soll hier ein Nachschlagewerk für mich selbst entstehen, das offen für Leser ist.

Mal sehen, wie es sich entwickelt. Das wichtigste fehlt mir noch: Eine Identität, eine Maske, ein Pseudonym.

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