Weiße Tasten.

19. Februar 2010

Ich sitze vor diesem Bildschirm, weiß nicht, wohin ich starren soll. Meine Finger liegen auf weißen Tasten, wirken dabei trübselig und müde. Zu meinen Ohren führt ein Kabel, durch das Musik in mich hinein fließt.

Und ich, ich sitze hier und schreibe. Doch ich schreibe nicht das, was ich schreiben wollte. Mir fehlen die Worte, mir fehlt der Anfang des Fadens. Es muss kein roter, kein blauer Faden sein, es muss einfach der Faden sein. Das schreibt sich leichter, als es ist.

Ich möchte von dem erzählen, was in mir schlummert. Je länger es dort schläft, desto bedrückender ist es. Manchmal glaube ich, dass ich es vergessen, verdrängen kann. Doch genau das kann ich nicht. Ich sollte mir nichts vormachen.

Vielleicht gelingt es mir, diesen Klumpen zu lösen. Denn ich spüre, wie es sich in mir ausbreitet. Als wäre es ein Krebsgeschwür.

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